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Umsatzsteuerliche Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern

News   •   Apr 17, 2017 08:45 CEST

Umsatzsteuerliche Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern

Das Bundesministerium der Finanzen hat sich am 12. April 2017 mit einem BMF-Schreiben erneut zur Thematik der umsatzsteuerlichen  Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern geäußert und das BMF-Schreiben vom 28. Oktober 2014 ergänzt bzw. konkretisiert. Bereits seit dem 1. Juli 2015 sind Saunaleistungen mit dem Regelsteuersatz (19 %) zu besteuern. Die unmittelbar mit dem Betrieb eines Schwimmbades verbundenen Umsätze sind hingegen ermäßigt (7%) zu besteuern.

Werden in einem Schwimmbad oder ähnlichen Einrichtung (z. B. Hotelschwimmbad) weitere Leistungen (z. B. Sauna, Solarium, Fitness) angeboten, gibt es immer wieder Probleme bei der Aufteilung der Entgelte und bei der Zuordnung der Leistungen. Das neue BMF-Schreiben versucht klarzustellen, wann die Leistungen als einheitliche Leistung und wann als getrennt zu beurteilende selbständige Hauptleistungen zu beurteilen sind. Ferner werden in dem BMF-Schreiben diverse Beispiele für die Aufteilung von Entgelten genannt, wenn Unternehmen sowohl ermäßigt als auch voll besteuerte Leistungen erbringen.

Das BMF-Schreiben vom 12.4.2017 haben wir Ihnen zum Download bereitgestellt und gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen zur umsatzsteuerlichen  Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern anhand Ihres individuellen Anwendungsfalles.

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ETL Hannes & Kollegen, ETL ADHOGA Berlin, ETL ADVISA Berlin-Wilmersdorf

Steuerberatungsgesellschaften mbH, Rankestr. 17, 10789 Berlin

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