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Neue Regelungen zu Arbeitgeberdarlehen - geldwerter Vorteil bei zinsverbilligten Darlehen

News   •   Aug 27, 2015 09:00 CEST

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem Schreiben vom 19. Mai 2015 geregelt, wie Zinsvorteile, die ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer bei der Gewährung eines Arbeitgeberdarlehens gewährt, zu bewerten und zu besteuern sind.

Zinsvorteile, die der Arbeitnehmer durch Arbeitgeberdarlehen erhält, sind Sachbezüge. Sie sind als solche als Teil des Arbeitslohns zu versteuern, wenn die Summe der noch nicht getilgten Darlehen am Ende des Lohnzahlungszeitraums 2.600 € übersteigt

Hinweis für den Arbeitgeber: Der Arbeitgeber hat die Unterlagen für den ermittelten und der Lohnversteuerung zu Grunde gelegten Endpreis sowie die Berechnung der Zinsvorteile zu dokumentieren, als Belege zum Lohnkonto aufzubewahren und dem Arbeitnehmer auf Verlangen formlos mitzuteilen. 

Bei der Prüfung, ob die für Sachbezüge anzuwendende 44 €-Freigrenze überschritten wird, sind Zinsvorteile aus der Überlassung eines zinslosen oder zinsverbilligten Arbeitgeberdarlehens einzubeziehen.

Ein dokumentierter und richtig ermittelter steuerpflichtiger Zinsvorteil aus der Überlassung eines zinslosen oder zinsverbilligten Arbeitgeberdarlehens kann nach § 37b EStG pauschal besteuert werden.

Das BMF-Schreiben fügen wir diesem Artikel wie gewohnt als Anlage bei. Bei Fragen zu diesem Thema steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung. Wir helfen Ihnen, die Zinsvorteile richtig zu ermitteln und suchen im Fall der Fälle die günstigste Lösung für Sie.

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